Jagdpanther II


 

Das Original

Der Jagdpanther II sollte auf Basis des entwickelten Panther II Fahrgestells die Möglichkeit bieten ein schwereres Kaliber mobil zu machen als es in dem Drehturm möglich war bei gleichzeitiger Erhöhung des Panzerschutzes. Da ein Aufbau wie beim Jagdpanther mit der Waffe am Bug die Gewichtsverteilung vorn weiter erhöht hätte zu lasten des Fahrwerks, sollte der Jagdpanther II mit einem nach vorn gerückten Motor und hinten liegendem Kasemattaufbau ausgestattet werden.
Das Ganze ist aber nie aus der Konzeptphase vom Reissbrett gekommen



Der Bausatz

Im Karton finden wir 7 graue, einen beigen und 4 rotbraune Spritzlinge, die Unterwanne, die Oberwanne, drei Platinen PE Teile, zwei 12cm lange Kupferkabel und ein Decalbogen.

Die Bauteile des Bausatzes sehen wirklich gut aus und sind vor allem übersichtlich, was schnellen Bastelspaß verspricht. Der Guss der Teile ist einwandfrei ohne Auswerferstellen, Fischhäute oder verzogene Bauteile. Der Detailgrad ist sehr gut und zeigt saubere und feine Details.

Die Unterwanne ist in einem Stück gemacht mit den Öffnungen für die Drehstäbe des Laufwerks, die einzeln eingesteckt werden und damit ein bewegliches Laufwerk ermöglicht. Die Laufrollen sind als Doppellaufrollen ausgeführt und weisen die korrekte Darstellung für das Laufwerk des Panther II auf.
Die Ketten sind im typischen Amusing Hobby Stil bei dem das Hauptglied mit dem nächsten verbunden und dann mit dem drüberliegenden Kettensteg geschlossen wird und somit eine bewegliche Kette entsteht. In diesem Fall sind zwei Kettenglieder über ein Zwischenglied verbunden - für den Bau liegt eine Bauhilfe bei. Mit Sicherheit eine ziemlich Fummelarbeit, auch da alle Teile von mehreren Angüssen befreit werden müssen. Aber man hat eine kostengünstige, bewegliche Kette. Die Glieder sind alle sehr sauber und fein detailliert gespritzt ... keine Auswerferstellen, keine Gussnähte ... alles sehr vorbildlich!

Die Oberwanne ist ebenfalls einteilig mit dem Kasemattaufbau. Auch hier alles sehr schön und sauber wiedergegeben. Das Motordeck im vorderen bereich, direkt hinter Fahrer und Funker wirkt etwas klein im vergleich zu den "normalen" Panthern und anders aufgeteilt mit Lüftern und Zugangsklappe. Letztere ist offen und geschlossen darstellbar, wobei kein Motorraum enthalten ist - also ist die geschlossene Variante die sinnvollere. Für die Lüftergitter liegen schöne geätzte Metallgitter bei.
Die Luken im Kampfraumdach sind ebenfalls offen und geschlossen baubar - hier kann man Figuren einsetzen, da ansonsten auch nur der Blick in die leere Hülle fällt. Dies gilt auch für die recht große Heckklappe, die im übrigen beweglich klappbar anbaubar ist.
Die Kanonenaufnahme in der Front ist ähnlich dem Jagdpanzer IV als Erker ausgeführt - dieser mit schöner rauer Gussstruktur und dicken Schraubenköpfen.
Das Kanonenrohr ist aus Plastik und in einem Stück gemacht - dennoch haben wir hier leider Trennnähte, die man noch versäubern muss. Dank der beweglichen Aufnahme bleibt das Rohr später in der Höhe beweglich.
Die Oberwanne wird ansonsten seitlich mit den typischen Pantheranbauteilen versehen und auch am Heck finden wir die typischen Panther Staukästen. Zudem sind an den Aufbauseiten Halterungen für Ersatzkettenglieder.
Besonders schön sind die Seitenschürzen, die vorbildlicherweise aus feinen PE Platten geätzt sind. Für die letzten beiden Elemente steht wahlweise auch ein längeres Gitterelement zur Verfügung.
Für die Abschleppseile stehen gedrillte Kupferkabel zur Verfügung, die mit sehr schönen und fein detaillierten Seilkauschen abgeschlossen werden.


Der Bau

Der Bau dieses Bausatzes beginnt, wie so häufig, mit dem Bau der Unterwanne und dem Anbau des Laufwerks an diese. Dazu versieht man zunächst auf beiden Seiten die kleinen Vertiefungen neben den Einschüben für die Drehstäbe mit kleinen runden Verschlüssen - es sind quasi die Aussenbefestigungen der gegenüberliegenden Drehstäbe und sehen super aus. Allerdings ist es eine ziemlich Fummelarbeit, allein das abtrennen und versäubern. Und ich frage mich ob man diese Details nun nicht gleich mit in der Wannenform integrieren und spritzen konnte.
Die besagten Schwingarme mit Drehstab werden einzeln eingesteckt und das Endstück an der Gegenseite verklebt wodurch man eine funktionierende Schwingarmfederung erhält. Man muss allerdings etwas achtgeben in welcher Position diese festgeklebt werden, da sie doch einiges Spiel in der Aufnahme besitzen, damit die Räder am Ende alle gleichmäßig ausgefedert sind und die Wanne am Ende nach Anbau aller Teile nicht zu tief einfedert. Ggf. lohnt es sich die Bodenfreiheit festzulegen und erste sowie letzte Radstation fest zu verkleben.

Als nächstes werden die Laufrollen zusammengebaut. Diese sind jeweils Doppellaufrollen die jeweils auf der Innen oder Aussenseite Abstandsstücke aufweisen und dadurch die verschachtelte Anordnung möglich ist. Die Darstellung und Anordnung insgesamt entspricht übrigens exakt den Originalunterlagen der Panther II Wanne. :-)
Hier muss man nur aufpassen, dass man die richtigen Stücke an die richtige Seite der Laufrollen klebt. Ebenso vorsichtig muss man beim verkleben der Naben sein, wo man welches Teil mit Kleber bestreicht, denn die Laufrollen sollen beweglich bleiben, was später die Bemalung erleichtert.

Ebenso bleiben Treib- und Leitrad beweglich, wenn man entsprechend vorsichtig mit dem Kleber umgeht.
Die Plastikkette aus dem Bausatz sieht per se schön aus, macht aber einen irren Aufwand schon allein in dem Heraustrennen und versäubern der gefühlt 1000 Einzelteile.
Ich habe mich daher für die Friulkette ATL-21 entschieden, wobei der Aufwand des zusammensteckens mit dem Zwischenglied und den einzelnen Steg auch größer als erwartet war.

Als nächstes geht es an den Bau der Oberwanne mit Aufbau. Dafür wird zunächst die Heckwand eingebaut und mit den typischen Panther Staukisten und der großen Luke versehen. Die Luke ließe sich potentiell auch offen bauen, aber da im Inneren des Panzers nur die Leere herrscht, macht das keinen Sinn. Mann kann dann im Anschluss die Oberwanne auf die Unterwanne kleben, NACHDEM man im Aufbaudach die Winkelspiegel und am Motordeck die Lüfterschaufeln des Rundlüfters von innen eingeklebt hat. Man kommt sonst nicht mehr dran.

Ober- und Unterwanne passen sehr gut zusammen - man muss wie immer hier aufpassen, dass die Ränder überall eben aufsitzen und keine Spalten irgendwo entstehen - insbesondere an der Bugplatte und dem Heck. An letzterem sollten man dann gleich die obere Heckklappe mit einkleben um die Passung exakt zu überprüfen. An der Bugplatte bleibt eine kleine Naht,
die ich verschliffen habe und dabei sollte man dann auch gleich die Struktur der verzahnten Panzerplatten dort nachgravieren, denn die fehlt dann in diesem Bereich.
Die Kanonenaufnahme sitzt in einer separaten Blende und bleibt höhenbeweglich. Das Einkleben der Blende in den Aufbau ist recht simpel, dennoch muss man bei der knappen Passung genau aufpassen, dass auf keiner Seite eine Spalte bleibt. Ggf. muss man etwas kräftiger drücken.
Das Aufbaudach wird dann weiter vervollständigt mit Sichtmitteln, Lüfter, Luken und Abdeckungen der Winkelspiegel. Letztere erscheinen bauartbedingt etwas dick und könnte durch dünnes Plastiksheet oder PE Teile nachgebaut werden - ich habe drauf verzichtet. Die Kommandantenluke habe ich offen gebaut, da hier später eine Figur reinsollte.
Dann wurde es etwas tricky ... auf dem Motordeck soll die Motorluke eingebaut werden. Wer mal das Kanonenrohr aufsteckt, merkt schnell, dass die Luke dann nicht mehr zu öffnen ist ohne das Rohr zu entfernen. Schwer vorstellbar für ein Kampffahrzeug.
Ich habe die Luke daher mit einem scharfen Bastelmesser und Stahllineal in zwei Teile geschnitten und sie Schnittstellen verschliffen. Auf der einen Seite mussten neue Scharniere angebaut werden, die ich aus der Grabbelkiste entnommen habe. Auch zwei neue Handgriffe wurden aus Messingdraht neu gebogen und in die beiden Lukendeckel eingebohrt.
Desweiteren werden die Lüfter mit PE Gittern versehen und die Fahrer- und Funkeluke eingebaut. Ursprünglich wollte ich die Fahrerluke offenlassen und eine Figur einsetzen - aber diese sind derart schmal konzipiert dass keine normale Figur durchpasst.

Jetzt kann man auch das Kanonenrohr in die Blende einkleben. Erfreulicherweise ist das Rohr einteilig und die Blende weist eine sehenswerte Struktur auf.
Die Oberwannenseiten können dann (oder auch früher) mit dem Trittblech und den Schürzenhaken sowie den Werkzeugen in ihren Aufnahmen, sowie den Halterungen der Ersatzkettenglieder versehen werden. Letztere könnte man deutlich aufwerten durch Scratchbau der Halterzähne sodass diese ganz durch die Kettenglieder gehen und diese mit einem Bolzen sichern - auch diese Arbeit habe ich mir erspart.
Die Werkzeuge aus dem beigen Plastik sind aussergewöhnlich fein, sauber und sehr detailliert gespritzt
Bei der Anbringung der Schürzenhaken unter den beiden langen Trittblechen sollte man gaaanz exakt auf die Positionen achten, denn die Aussparungen zum Aufhängen bei den Schürzen dulden nahezu keine Abweichungen.

Nach der Bemalung war mir aufgefallen, dass es diesem Modell an etwas wichtigem fehlt ... den Auspuffrohren - diese hat Amusing Hobby leider unterschlagen. ich habe einige zeit gegrübelt wie und wo ein original diese wohl hätte - das Motordeck bietet keinerlei Platz oder Möglichkeiten, also habe ich mich dazu entschlossen, es ähnlich wie bei Nashorn und Himmel zu machen und lange Auspuffrohre an den Wannenseiten zum Heck laufen zu lassen.

Dazu habe ich 1,5mm Plastikrundmaterial zurechtgeschnitten, am Ende und Anfang entsprechend erwärmt und gebogen. Dann habe ich direkt unter der Kettenabdeckung in der Seitenwand der Unterwanne je ein entsprechendes Loch gebohrt und von den beiden Rundstäben als Auspuffrohre die Endestücke aufgebohrt. Dann wurden beide in die gebohrten Löcher in den Seitenwänden eingeführt und direkt an der Seitenwand bis zum Heck angeklebt und mit zwei Halterungen aus Bleifolie versehen.
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Ebenfalls nach der Bemalung und dem Aufziehen der Ketten werden die Seitenschürzen aus PE Blech angebracht - hier muss man genau aufpassen, dass man die einzelnen Elemente nicht durcheinander bringt. Vor dem Anbringen müssen die Schürzen auch bemalt werden, worauf ich im nächsten Abschnitt eingehe. Ich habe einige Elemente weggelassen, um das Fahrzeug optisch interessanter zu gestalten.
Das Anbringen selber ist nochmal ein klein wenig Fummelarbeit da die Elemente extrem knapp und eng in den entsprechenden Halterungen eingehängt werden. ich habe diese dazu mit Sekundenkleber fixiert, da sie dazu tendierten sich nach aussen zu drücken.

Ganz zum Schluss werden dann noch die Abschleppseile an den Wannenseiten eingehängt - die Kauschen erscheinen etwas zu groß und liegen seltsam gerade im vorderen Bereich auf dem Nupsi über dem Werkzeug - hier sollte man der Realität halber die Halterungen verlängern und auch durch Bolzen sichern ... auch hier siegte bei mir wieder die Faulheit, bzw. der Wunsch das Modell bis auf die Ketten aus dem Kasten zu bauen.

Die Ketten sind wie gesagt gegen das Set von Friulmodel getauscht. Der Zusammenbau ist etwas zäh, da man Hauptglied mit Zwischenglied verbinden und ganz am Ende noch einen einzelnen Steg einhängen und den Bolzendraht bis zum Ende durchschieben muss - aber am Ende hat man eine sehr schöne, detaillierte und vor allem stabile Kette, die perfekt auf das Laufwerk passt

Bemalung/Alterung

Die Bemalung erfolgte zunächst nach meiner Standardprozedur mit einer Grundierung des Bausatzes mit Chaos Black von Games Workshop aus der Sprühdose und dem folgenden vorschattieren mit Ammo of Mig weiß per Airbrush. Dabei habe ich die horizontalen Flächen stark aufgehellt, dies insbesondere mittig auf größeren Flächen während die seitlichen Teile nur leicht aufgehellt wurden und das Laufwerk komplett schwarz blieb. Übrigens sollte man nicht vergessen die Klarsichtteile vor der Prozedur mit einem Maskiermittel zu sichern. ;-)
Die Seitenschürzen aus Messing PE habe ich in Messingbrünierung schwarz gefärbt als Grundierung.

Es folgt danach das Airbrushen der Grundfarbe auf der Oberwanne und ein anderer Grundfarbton für die Unterwanne mit Laufwerk.
Für das Grün der Oberwanne habe ich Amig 004 RAL6011B Resedagrün per Airbrush aufgetragen.
Darüber habe ich dann nach gutdünken und mit halbem Auge auf die Bemalungsvorlage aus dem Bausatz aufgetragen und dafür Amig 921 Red Primer light Base benutzt.
Ebendiese Farbe habe ich auch dann für die seitliche Unterwanne mit Laufwerk benutzt. Dabei fand ich interessant wie unterschiedlich die gleich Farbe wirkt, wenn sie einmal auf dem hellgrünen Untergrund der Oberwanne und einmal direkt auf die schwarze Grundierung des Laufwerks aufgetragen wird - beides natürlich per Airbrush.


Dann habe ich in den grünen Bereichen diese gelben Ringe aufsprühen wollen, die mich auf der Vorlage des Bausatzes so fasziniert haben - ich habe dazu die Spray Maske von Uschi van der Rosten UV2007 in 1:35 benutzt, diese soweit möglich unregelmäßig verteilt, die Ränder abgeklebt und mit Amig
011 RAL7028 Dunkelgelb Aus'44 DG I per Airbrush aufgesprüht. Die 1:35er Ringe erscheinen mit eine Spur zu groß, daher würde ich im Nachhinein ich jetzt ein anderes Vorgehen und andere Maske wählen - dazu würde ich erst nur die grüne Grundfarbe aufsprühen, dann mit der 1:48er Maske von Uschi van der Rosten UV2008 die Ringe aufsprühen und darüber dann erst die "braunen" Streifen brushen. So wirken die gelben Ringe dann besser verteilt.
Danach habe ich die Flächen der "braunen" Flecken nochmal mit etwas aufgehellter "brauner" Farbe mittig gebrusht um damit den Tarnflecken ein paar Highlights zu setzen.
Es folgen die Balkenkreuze an den Aufbauseiten und am Heck links. Diese habe ich aus dem Sortiment von Archer Trockenreibe Decals und wurden an den entsprechenden Stellen einfach aufgerubbelt.
Darüber habe ich das ganze Fahrzeug mit Seidenmattlack von Ammo of Mig per Airbrush aufgetragen zur Versiegelung der Decals und zur Angleichung der Oberflächen.

Als nächstes ging es erstmal an die Bemalung der Details. Die Metallteile der Werkzeuge habe ich mit Amig 045 gun metal bemalt. Die Holzanteile habe ich mit Amig 037 new Wood bemalt und mit AK263 wash for wood streifig nicht deckend übermalt.
Dann ging es an das weathering - die vertikalen Flächen habe ich mit Amig Streaking Grime und Rainmarks streifig bemalt und dann mit einem sauberen Flachpinsel und Amig 2019 Enamel Odourless Thinner in vertikalen Bewegungen
verstrichen, bis diese Streifen nun noch hauchzart zu erkennen sind.


Nachdem das Ganze ordentlich getrocknet ist, wird ein Pinwash mit Amig1005 Dark brown wash durchgeführt, d.h. die sehr dunkle Brühe wurde gezielt nur in Vertiefungen und kleine erhabene Details einlaufen lassen, sowie ganz vorsichtig über die raue Struktur der Kanonenblende. Damit bekommen die behandelten Details mehr Tiefe. Übergelaufener Wash wird mit einem Pinsel und Amig Verdünner in Richtung der Details weggewischt.
An den Rädern bin ich etwas großzügiger mit dem washing umgegangen, da man hier auch eher Verschmutzungen erwartet und durch den dunklen wash auch eher etwas schmieriges Aussehen im Unterton bekommt.
Wieder wird das Ganze ordentlich durchtrocknen gelassen und danach eine hell-gelbgrüne Ölfarbe aus mehreren Ölfarben zusammengemischt. Diese lässt man auf einem Stück Pappe etwas entölen und führt damit dann mit einem etwas steiferen Flachpinsel das Trockenmalen durch. Dabei wird die Ölfarbe auf einem Stück Pappe soweit vom Pinsel abgestrichen, dass nichts mehr zu sehen ist und nur noch ein paar Pigmente auf dem Pinsel verbleiben. Damit wird dann vorsichtig über alle Kanten und Erhebungen des Modells gestrichen wobei die Pigmente dann an den Kanten hängen bleiben und die hellere Farbe die Konturen betont und dem Modell weiter Tiefe verleiht.

Dann geht es an die Kette.
Diese wird nach dem Zusammenbau ordentlich abgewaschen und nach dem Trocknen in der AK159 Metal burnishing eingelegt. Diese Brünierung färbt die Ketten in kürzester Zeit in einen dunkelbraunen bis schwarzen Ton und man muss zusehen, dass man zügig mit einem Pinsel alle Luftblasen an der Kette entfernt, denn dort würde sie sonst nicht brüniert werden.
Das Ergebnis sieht schon nach einem sehr guten Grundfarbton aus. Auf den Aussenflächen werden diverse Rostpigmente aus dem Sortiment von Amig aufgetupft, wobei man versuchen sollte einzelne Kettenglieder zum nächsten leicht zu variieren.
Die Innenflächen der Kette wird in den Bereichen der Kontaktflächen der Laufrollen mit Amig 0192 polished steel bemalt und die Laufflächen der Laufrollen ebenfalls.
Nach dem Aufziehen der Ketten und anbringen der Seitenschürzenelemente wurden Beschädigungen auf den Schürzenelementen aufgemalt. Dazu habe ich sehr hellgelbe, fast weiße Farbe an den vorderen und unteren Kanten aufgetupft und dazu einige wenige horizontale Streifen aufgemalt. Die Innenflächen dieser gerade aufgemalten Flecken und Streifen habe ich ungleichmäßig mit Amig 044 Chipping Color ausgemalt, sodass immer ein unterschiedlich großer Rand der hellen Farbe übrig bleibt.
Zum Abschluss habe ich den unteren Bereich der Schürzen, sowie den unteren Wannenbereich mit Amig 3002 Light Dust Pigments betupft um aufgewirbelte Staubreste darzustellen.



Fazit

Sehr schön - ein guter Bausatz, der Spaß gemacht hat und, bis auf die Ketten, auch schnell von der Hand geht. Zudem eine gute Interpretation dieses Themas und am Ende ein Modell, das ein Hinkucker in der Vitrine bzw. auf einer Ausstellung ist.

Preis / Leistung: ***** Paßgenauigkeit: *****
Detailierung: ***** Schwierigkeitsstufe: *****



© 12/2017 Thomas Hartwig

1479 Leser dieses Bauberichts seit dem 30.12.2017

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